5 Fragen zur eigenen Website

eine eigene Website erstellen – 5 Fragen, die du dir stellen solltest

Eine eigene Website ist sinnvoll – ohne Zweifel, und doch heißt es für dich, dir vor der Erstellung deiner Website Gedanken zu machen über:

  • Wen oder was
  • Selbst erstellen oder erstellen lassen
  • Hoster
  • Domain
  • Branding

Viele machen den Fehler und starten. Was ja an sich kein Fehler ist, wenn man zu Potte kommt. Doch manches Mal ist es zielführender, sich die Zeit zu nehmen und vorher ein paar Gedanken zu machen, bevor man möglicherweise Zeit, Nerven und eine Menge Geld investiert und doch nicht zufrieden ist.

5 Fragen für dich, bevor du dir eine Website erstellst:

Laptop am Tisch mit Wasserglas

Wen oder was möchte ich mit einer eigenen Website erreichen?

Ein Unternehmen ohne Website – das ist mittlerweile ein No Go. Fast jedes Unternehmen ist inzwischen mit einer Website im Internet vertreten. Und dafür gibt es gute Gründe:

  • 24h weltweite Erreichbarkeit
  • Kundenmagnet
  • Informationswiedergabe und Vorstellung des Unternehmens
  • Einführung von Produkt und Angebot
  • Erhöhung der Sichtbarkeit des Unternehmens und somit erhöhte Aufmerksamkeit und Interesse durch den Kunden
  • Ausstellen von Projekten und Arbeiten

Die Frage, die du dir vor der Entwicklung einer Website stellen solltest, ist nicht mehr: Warum benötige ich eine Website?, da einer der oben genannten Gründe sicher auch auf dein Unternehmen zutrifft.

Sondern du fragst dich: Wen oder Was will ich mit einer eigenen Website erreichen? Was ist mein Ziel mit einer eigenen Website?

Sobald du dir die Fragen beantworten kannst, du also weißt, was du mit einer Website erreichen willst, startest du mit der nächsten Überlegung.

Erstelle ich mir selbst eine Website oder lasse ich mir eine Website erstellen?

Nächster Punkt:

Erstelle ich meine Website selbst oder lasse ich sie erstellen?

Oftmals fehlt, neben Deinem Job, deiner Gründung, Deinem Unternehmertum, neben dem Aufbau deiner Selbstständigkeit die Zeit, selbst an einer Website zu arbeiten und sie zu erstellen. Ebenso ist es zum Vorteil, das nötige technische Knowhow zu besitzen. Oder zumindest sollte es dich nicht nerven, stundenlang an einer eigenen Website zu basteln und möglicherweise Rückschläge hinzunehmen.

Beschließt du deine Website von einem Profi erstellen zu lassen -> dann gehst du zum nächsten Schritt über und suchst dir auf Google den für dich passenden Profi, der dir deine Website erstellt.

Beschließt du deine Website selbst zu erstellen, gibt es verschiedene Möglichkeiten an Baukästen, oder du programmierst – falls du dazu technisch in der Lage bist – deine Website selbst.

Entscheidest du dich für ein Baukastensystem, gibt es genügend Anbieter, die mit professionellen Tools und Extras ausgestatteten Themes bereitstellen z.B. WordPress, Divi, Elementor, Joomla, Wix. Auch bei den verschiedenen Baukästen kommt es darauf an: Wen oder Was will ich mit einer eigenen Website erreichen? So sollte es zB. möglich sein, einen Shop zu integrieren, falls du einen brauchst, einen Newsletter, einen Kalender usw.

Wie in der Gestaltung gibt es auch preislich einen Unterschied. Hier es kommt natürlich darauf an, was du monatlich, jährlich oder einmalig zu bezahlen bereit bist.

Welcher Hoster passt am besten zu meinem Warum?

Der nächste und einer der wichtigsten Schritte ist die Suche nach einen zu deinem Ziel passenden Hoster. Damit deine Website im Internet erscheint/zu finden ist, benötigst du einen Dienstleister, der dir den nötigen Platz bereitstellt, um deine Website zu präsentieren.

Es gibt eine große Anzahl an Hoster. Bevor du dich jedoch für einen entscheidest, lohnt sich der Vergleich. Nicht nur der große Preisunterschiede, auch der Bedarf an Webspace bzw. Speicherplatz ist wichtig.

Dein Augenmerk sollte auch darauf liegen, ob Support angeboten wird, der in manchen Situationen doch „lebensrettend“ sein kann.

Auch kurze Ladezeiten solltest du beachten (SEO-Kriterium) und die Möglichkeit eines SSL Zertifikat muss gegeben sein.

Weitere Fragen zur Entscheidungshilfe sind:

  • Bietet der Hoster Softwarepakete zum Erstellen? Z.B. ist WordPress bereits eingebunden?
  • Besteht die Möglichkeit, den Platz zu erweitern? Sich zu vergrößern?
  • Bietet der Hoster regelmäßiges Backup für Deine Website?

Es lohnt sich auf jeden Fall für dich, in diesen Bereich Zeit zu investieren und die Hoster untereinander zu vergleichen.

Welche Domain passt am besten zu mir und meinem Unternehmen?

Nachdem du einen passenden Hoster gefunden hast, wird es Zeit für eine eigene Domain.

Domain = die Adresse, an der Kunden/Besucher dich bzw deine Website im Internet finden

Hier unterscheidest du:

  • Top-Level-Domain: z.B. de/ uk/ com – Dieser Abschnitt deiner Domain zeigt den Kunden an, wo deine Internetpräsenz agiert.
  • Second-Level-Domain: Das ist der mittlere Abschnitt deiner Domain und hier finden Kunden den eigentlichen Namen. Du kannst dir einen Wunschname zulegen, der am besten in einem Wort bezeichnet, was du tust. Oder du nutzt deinen Firmennamen, der wahrscheinlich bereits einer Anzahl an Kunden bekannt ist.
  • Third-Level-Domain: Das ist die Bezeichnung vor deinem Name zb. www oder blog.

Beim Aussuchen deiner Domain lohnt es sich für dich ein paar Momente länger zu verweilen und einen zu deinem Unternehmen passenden Namen zu finden. Du solltest einen eindeutigen und auch gleichzeitig einmaligen Namen verwenden. Der Besucher sollte im besten Falle am Namen erkennen, wobei es sich bei deinem Internetauftritt handelt.

Die Domain kannst du dir über deinen Hoster suchen/kaufen, oder dir auch wahlweise mehrere Domains kaufen und somit nur für dich und deinen Namen reservieren.

Wie stelle ich mir das Branding meines Unternehmens und meiner Website vor?

Das Thema Marke ist ein großes, eigenes Thema für sich. Und doch will ich es hier kurz anschneiden.

Zuerst die Überlegung, ob du bereits ein Unternehmen führst und somit deine Marke etabliert hast, oder ob du noch im Aufbau = Corporate Branding deiner Marke bist.

Und je nachdem führst du deine Gedanken weiter. Zu einem Branding gehören nicht nur Farbe und Logo, sondern Branding schließt die gesamte Marke bzw. dein gesamtes Unternehmen ein. Du musst wissen, was ist dein Warum, was möchtest du mit deiner Marke/Brand erreichen, wer sind deine Kunden, wie handeln und denken deine Kunden. Diese Fragen sind die essentielle Grundlage aller Unternehmen – ob mit Website oder ohne.

Für das Design deiner Brand gibt es ganze Kapitel an Farblehre im Internet zu lesen. Jede Farbe hat eine andere Wirkung, deshalb ist es auch hier wichtig für dich zu wissen: Wen oder was will ich mit meiner Website erreichen? Neben der Farbwirkung haben auch die Schriften gewisse Bedeutungen. Das ist ungefähr dasselbe Prinzip wie mit der Farblehre und Farbwirkung.

Durch dein Branding erreichst du deine Kunden auf einem unterbewussten Weg. Du gibst ihnen weiter, für was du stehst, welche Werte zu deiner Person und deinem Unternehmen gehören und welche Botschaft/Kernaussage dein Unternehmen mitteilen möchte.

Idealerweise drückst du all das in deinem Branding aus – und somit auch in der Gestaltung deiner Website.

Nachdem du dir diese fünf Fragen beantwortet hast, wird es Zeit, dich um einen professionellen Dienstleiter für die Erstellung deiner Website zu bemühen. Oder dir ein Datum in deinem Kalender anzustreichen, genug Kraft und Nerven zu tanken und dir technisches Know How anzueignen, um mit Hilfe eines Baukastensystems dir eine eigene Website zu erstellen.

Hast du noch Fragen zu den einzelnen Schritten, oder benötigst du Hilfe, dann lass es mich in den Kommentaren wissen.

Aber egal, welchen Weg du nimmst – ich wünsche dir damit viel Erfolg.

14 Vorteile des Divi Themes

Vorteile des Divi Themes für WordPress

Mit Divi by Elegant Themes habe ich in der Websiteerstellung meine ersten Erfahrungen gesammelt und bin auch heute noch begeistert. Natürlich gibt es nicht nur Vorteile des Divi Themes. Auch Nachteile, aber dazu schreibe ich mehr in einem späteren Blogbeitrag. 

Coverbild von Divi Themes

Was ist Divi Theme für WordPress?

Divi Themes sind Layoutvorlagen für WordPress von Elegant Themes, mit denen du durch einen visuellen Drag & Drop-Builder Websites gestaltest.

Was bringt dir Divi? Lohnt sich Divi überhaupt? Welche Vorteile haben Divi Themes?

Von mir gibt es ein klares Ja. Denn Divi Themes haben viele Vorteile:

• Divi bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten wie Bilder, Slider, Galerien, Newsletter, Preislisten, Testimonial, die du einfügen kannst – je nachdem was du alles auf deiner Website benötigst.

• Mit nur wenigen Klicks erhältst du ein durchgehendes Design und somit einen rundum ausgewogenen Gesamtanblick.

• Es gibt eine große Auswahl an Farben (zB. kannst du im Background in den Theme-Options deine Grundfarben auswählen, abspeichern und sie jederzeit abrufen)

• Auch kannst du in einer großen Anzahl von Schriften auswählen, so dass du ein für dich zum Logo passendes Layout gestalten kannst

• Überschriften sind nicht starr, sie können von dir angepasst werden und du somit deine Texte suchmaschinenoptimieren kannst

• Ein großes YES für Divi: Divi unterstützt mobile Geräte

Welche Pluspunkte für das Divi-Theme gibt es noch?

• Divi ist universell einsetzbar als Homepage, Salespage, Shop oder Landingpage

• Es gibt um die 100 Templates für verschiedenste Unternehmen zB. Blumenladen, Restaurants, Anwaltskanzlei, Autohaus oder Reisebüro, Juwelier.

• Du kannst dir mit Hilfe des Divi Builder deine Website von Grund auf selbst bauen.

• Um in Divi zu gestalten, benötigst du keine Programmierkenntnisse.

• Du arbeitest direkt auf der Website.

• Falls dir etwas nicht gefällt, kannst du es ganz einfach rückgängig machen, löschen und neu erstellen.

• Aber gefallen dir Elemente sehr gut, kannst du sie speichern und an andere Stelle exportieren.

• Die Divi-Community ist hilfsbereit bzw. gibt es einige Blogs und Videos zum Erlernen von Divi, die gut verständlich gestaltet sind.

In 3 Schritten zu Deinem Divi Theme

• Divi  Theme kaufen

• Divi Theme herunterladen und aktivieren

• Loslegen und Vorlagen erstellen

Tipp 1: Wie lange kannst du Divi nutzen?

Du kannst Divi einmalig gebrauchen oder eine Lifetime-Version erstehen, die natürlich einiges mehr an Plus beinhaltet.

Tipp 2: Wofür brauchst du Divi Child?

Ich empfehle dir zusätzlich das Divi Child Theme zu installieren.

Mit dem „Kind“ – Theme kannst Du Funktionen, Dateien und auch Styles erweitern oder überschreiben, ohne dass das Haupttheme verändert wird. Es beinhaltet nur die angepassten und ergänzenden Dateien zum „Eltern“ – Theme.

Bei einem Update kann es dir somit nicht passieren, dass dir alles zusammenbricht. Alle Änderungen bleiben im Child Theme erhalten.

Nach dem Aktivieren ist das Child-Theme jenes, mit dem du arbeitest.

Tipp 3: Und was kommt dann?

Jetzt, nachdem alles installiert und aktiviert ist, heißt es für dich: Ein bisschen gucken und suchen, ausprobieren. Du kannst dir alle Vorlagen in Beispielen anschauen, du kannst sie herunterladen und arbeiten, wenn sie dir nicht zusagen, dann probiere eine andere Vorlage, bis du die passende für dich gefunden hast.

Fazit: Ich bin begeistert von Divi-Theme

Ich möchte euch zwei meiner Beispielseiten zeigen, die ich mit jeweils einem anderen Divitheme erstellt habe. (drittes Beispiel wäre dann meine eigene Website)

Damals, als ich zu bloggen begann, gab es nur eine schlichte WordPress Version. Farb- und Schriftgestaltung waren möglich, aber in einem geringen Umfang. Aber nicht im geringsten Vergleichbar mit dem Divi-Theme und seinen Gestaltungsmöglichkeiten. Sie scheinen beinahe unendlich. Meistens selbsterklärend, verständlich und die Layouts in den Vorlagen lassen viel Freiheit, eine schöne, praktische und gut zu bedienende Website zu erstellen.

Nutzt du Divi Theme für deine Website? Erzähl mir in den Kommentaren mehr davon.

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